Fachwissen

Grippe im Stall - wann nehme ich was?

Jedes Jahr aufs Neue führt die Grippe im Stall zu Fressunlust, akuten Lungenentzündungen und manchmal sogar zu Todesfällen. Um dies zu verhindern gilt es schnell zu reagieren. Doch wie vorgehen? Worauf ist zu achten - speziell auch bei hustenden Kälbern? Erfahren Sie es in diesem Beitrag.

Jahr für Jahr treten in den Viehställen Atemwegserkrankungen auf. Die Symptome reichen von Husten und Rotz über Fieber, Atemnot und Fressunlust bis zu akuten Lungenentzündungen und Todesfällen. Häufig bleiben auch nach der scheinbaren Genesung der Tiere Kümmerer zurück. Die umgangssprachlich als „Grippe“ bezeichnete Erkrankung umfasst einen ganzen „Rindergrippekomplex“, hervorgerufen durch über 20 verschiedene Viren. Die Fülle möglicher Grippeverursacher erklärt auch den nur bedingt vorbeugenden Schutz durch Impfungen, die stets lediglich einen Teil des Erregerspektrums umfassen. Bei Fieber über 40°C empfiehlt es sich, den Tierarzt zu rufen.

Ist die Grippe bereits ausgebrochen, so ist zur Einzeltierbehandlung das Präparat Pyrogenium compositum inject empfehlenswert. Die körpereigene Abwehrkraft wird so gestärkt.

Speziell für hustende Kälber hat sich die Gabe von Broncholysan in die Tränke zur Stabilisierung der Bronchialfunktion bewährt. Bei Rindern und Milchkühen empfiehlt sich bei Husten und gestörtem Allgemeinbefinden die Zufütterung von Kräuterkraft Bronchial. Dieses Ergänzungsfuttermittel unterstützt effektiv die Atemwege sowie den Allgemeinzustand und stärkt die Abwehrleistung. Alternativ wird in Zeiten erhöhter Belastung Bronch-Arom B in die Futterration der gesamten Herde eingemischt. Die ätherischen Öle dienen der Stärkung der Atemwege und zur Appetitanregung. Darüber hinaus weiß man, dass ätherische Öle den gefährlichen Biofilm durchdringen können, durch den sich eine Vielzahl von Bakterien dem Zugriff durch körpereigene Abwehrzellen sowie Antibiotika entziehen. Daraus ergibt sich, dass auch bei eventuell nötigem Einsatz von Antibiotika ein begleitender Einsatz von ätherischöl-Produkten zu empfehlen ist.

Zur Verminderung der Grippe-Ausbreitung im Stall hat sich das Versprühen von Eucanel bewährt. Da die Übertragung der Grippeviren mittels Tröpfcheninfektion über die Stallluft erfolgt, sollte der Infektionsweg bereits in Perioden erhöhter Belastung sowie bei den ersten Krankheitsanzeichen mittels Versprühen von Eucanel unterbrochen werden. Diese spezielle Mischung ätherischer Öle konnte in Versuchen 85 – 90 % der Erreger in der Stallluft abtöten. Das Inhalieren der ätherischen Öle erleichtert zudem die Atmung.

Probieren Sie es aus, und lassen Sie sich unverbindlich beraten.

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